Wasserkurse im Aqua-Fit
Im Aquafit können Sie unter professioneller Anleitung Sport im Medium Wasser betreiben.
Das beginnt bereits für Kinder und Jugendliche bei Kleinkinderwassergewöhnung und Schwimmkursen für Ihre Kinder. Aber auch Junggebliebene und Ältere können sich sportlich im Wasser betätigen.
Bewegung im Wasser ist äußerst effektiv und dabei sehr gelenkschonend! Lesen Sie hierzu die Informationen über Aquajogging, Wassergymnastik und Babyschwimmen.
Aqua-Jogging
Aqua-Training hat einen hohen Gesundheitseffekt.
Aquajogging- ist Gelenkschonendes Laufen in kühlem Wasser (etwa 24°C, 4 Meter Tiefe).
Die Bewegungen ähneln denen an Land.
Aufbau von Kondition und Muskeln
Mit Aqua-Fitness trainieren Sie Ihre Kondition, Herz und Kreislauf und stärken ganzheitlich den gesamten Bewegungsapparat – und das fünfmal effektiver als zu Lande. Der Wasserwiderstand, gegen den Sie in den Übungen antreten, -joggen und -springen, ist 900-mal größer als in der Luft. Wenn Sie die dabei benötigte Muskelanspannung intensivieren wollen, verwenden Sie Widerstandsverstärker. Beliebte Utensilien sind Wasserbretter oder Pool-Nudeln. Unter Wasser führen Sie die Übungen langsam und fließend durch, der Widerstand verhindert reißende und stoßende Bewegungen.
Sanfte Bewegung und Schwerelosigkeit
Der Auftrieb des Wassers und die Aufhebung der Schwerkraft bewirken, dass wir sanft und in aufrechter Haltung arbeiten und unsere Gelenke schonen, was nicht nur für Rückenpatienten oder Schwangere vorteilhaft ist. Auch Profi-Sportler und Amateure schätzen die „gesunde“ Eigenschaft des Element Wassers. Nicht zuletzt fördert die Bewegungs-Koordination im Schwebe-Zustand unseren Gleichgewichtssinn und schärft die Konzentration. Die Wasser-Meditation lässt den Alltag vergessen. Fitness für Körper, Geist und Seele!
Wellness- und Beauty-Effekt
Das Lebenselixier Wasser regt nicht nur Herz und Kreislauf an, es verwöhnt mit Beauty-Effekt: Während der Übungen entsteht eine Massage-Wirkung des Wassers, die die Durchblutung der Haut, der Muskeln und des Bindegewebes fördert. Die daraus entstehende Straffung und Entschlackung des Gewebes beugt unerwünschte Formen vor. Aqua-Gymnastik sollte auf jedem Diät-Plan stehen.
Erfrischung von innen und außen
Lassen Sie sich durch das erfrischende Gefühl beim Wassersport nicht täuschen! Wenn Sie von Ihrem Körper Höchstleistung verlangen, dann müssen Sie ihm entsprechend Flüssigkeit zuführen – auch von innen. Am besten stellen Sie sich eine 1,5 Liter Wasser-Flasche an den Beckenrand, die Sie vor, während und nach der Aqua-Gymnastik in kleinen Schlücken leeren. Stille Wässer ohne Kohlensäure eignen sich am besten zum Auftanken während des Sports.
Wassertemperatur
Sollte zwischen 22 und 24 Grad liegen. Dabei verliert der Körper Wärme. Um dies auszugleichen zu können, benötigt er Energie und verbrennt dabei Fettreserven.
Beim Aqua-Jogging wird mit geringem Aufwand der gesamte Körper trainiert. Das Training im Wasser schont Bänder und Gelenke, entlastet die Wirbelsäule und trainiert die Muskulatur
Wassergymnastik
Fit und Gesund mit Wassergymnastik/Aquafitness
Temperaturen zwischen 32 und 34,5° Celsius hat das Wasser, es erleichtert die Bewegungen, trainiert die Muskeln, entlastet die Gelenke und erweitert deren Bewegungsausmaß, massiert die Haut und entspannt. Die Wassergymnastik regt die Motorik an, stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Ausdauer, bringt den Kreislauf in Schwung, erhöht den Energieverbrauch und stimuliert die Atmung.
Für wen..
empfiehlt sich das Aqua- Fitness- Training? Grundsätzlich ist es eine Bewegungsform für jedermann. Besonders empfiehlt sich das Wassergymnastik-Training aber für: Übergewichtige und Personen mit Wirbelsäulenproblemen, Gelenkschmerzen, Venenleiden, Gewebeschwäche, Schwangere, Leistungssportler, Osteoporosekranke und verletzte Personen in der Rehabilitation.
Ziele:
- Bewegungserleichterung
- Muskeltraining
- Gelenksentlastung
- Bewegungsausmaßerweiterung
- Hautmassage und – Entspannung
- Anregung der Motorik
- Stärkung der Abwehrkräfte
- Ausdauerförderung
- Kreislauftraining
- Energieverbrauchserhöhung
- Atmungsstimulierung
Inhalte:
- denn Spaß ist wichtiger als Leistung – beim sanften Training im Wasser. Im Brusthohen Wasser lang laufen, hochspringen, treten, joggen, strampeln stretchen, balancieren und meditieren, mit der Noodle oder dem Ball spielen, auf dem Brett turnen und die Handtücher schwingen.
Babyschwimmen
Warum zum Babyschwimmen?
Ein neugeborenes Kind kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb wird es ab der achten Lebenswoche die Zeit im Wasser mit den Eltern sehr genießen. Alle Bewegungsabläufe sind im Wasser viel leichter zu vollziehen als außerhalb. Wasser stimuliert die Bewegungsfähigkeiten und die Sinnesfähigkeiten des Babys, es vermittelt neue Eindrücke und fördert die geistige Aufnahmefähigkeit des Kindes.
Im Babyschwimmen wird kein Kind das richtige Schwimmen lernen, sondern spielerische Erfahrungen im Element Wasser machen! Es soll nichts lernen müssen, sondern Spaß mit den Eltern und den anderen Kindern im Wasser haben und dabei noch gymnastische Bewegungen machen.
Von vielen Eltern wird heute die geistige Entwicklung auf Kosten der Anregung der körperlichen Entwicklung gefördert. Die körperliche Entwicklung wird durch die Wassererfahrung nachhaltig beeinflusst, das Wasser wirkt auf alle Organsysteme, besonders auf die Atmung. Das Kind lernt im Wasser früher als an Land, sich zielgerichtet zu bewegen und findet große Freude an dieser Fähigkeit. Die geistige Entwicklung wiederum wird durch den engen Eltern-Kind-Kontakt gefördert, das Vertrauen und die Sicherheit von Kind, aber auch von Eltern, im Umgang miteinander wächst. Das eigenständige Tun des Kindes wird durch die Körpererfahrung im Wasser verbessert. Die soziale Entwicklung profitiert durch den Kontakt zu anderen Kindern und Eltern und dem gemeinsamen Spiel
Ziele des "Babyschwimmens"?
Das Babyschwimmen verfolgt mehrere Ziele.
Durch die fehlende Schwerkraft im Wasser kann das Baby seine Extremitäten wesentlich leichter bewegen und schult so seine gesamte Motorik und Körperkontrolle. Die physikalischen Eigenschaften des Wassers sorgen für eine Stimulation von verschiedenen Rezeptoren. Der physikalische Druck des Wassers fördert die Atemfunktion. Der Massageeffekt des Wassers führt zu einer Stimulation der taktilen Wahrnehmung (Babys nehmen besonders viele Reize über den Tastsinn ihrer Haut auf). Der abwechselnde Reiz der Wassertemperatur fördert die Abwehrkräfte eines Babys. Auf den Händen der Eltern oder durch den Einsatz von Schwimmhilfen balanciert das Baby sein Gleichgewicht. Der intensive Kontakt der Eltern und des Babys im Wasser fördert die emotionale Bindung miteinander. Das Baby wird spielerisch mit dem Element Wasser vertraut und lässt keine Wasserängste entstehen. Babys haben keine angeborene Angst vor dem Wasser - falls Sie Angst haben, sind die Ängste ihrer Eltern bereits auf sie übertragen!
Die Ziele des Baby- und Kleinkinderschwimmen liegen in der allgemeinen und speziellen Förderung, der emotionalen Unterstützung, der Eltern- Kind- Beziehung, der Verbesserung von sozialen Verhaltensweisen und in der psychisch,- intellektuellen Entwicklung des Kindes. Das Säuglings- und Kleinkinderschwimmen beinhaltet keine Leistungsgedanken.
Welchen nutzen hat das Babyschwimmen?
- Das Baby gewöhnt sich an das Wasser
- Förderung der motorischen Entwicklung, da die Bewegung im Wasser leichter läuft und das Baby dort seine Hilflosigkeit überwindet und Bewegungen machen kann, die ihm sonst nicht möglich sind
- Das Gleichgewicht wird trainiert, neue Sinneseindrücke werden vermittelt
- Die geistige Aufnahmefähigkeit des Babys wird gefördert
- Das Baby lernt, im Wasser nicht in Panik zu geraten, sondern sich im Wasser und unter Wasser zu orientieren und rettende Gegenstände oder den Beckenrand zu ergreifen
- Das Baby gewinnt an Selbstbewusstsein und Vertrauen
- Es regt Kreislauf und Durchblutung an
- Außerdem auch ein positiver Nebeneffekt: Das Baby toleriert das Duschen und Haarwaschen besser!
- Es macht Eltern und Babys Spaß und fördert ihre Bindung
- Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körperschemas Spiel und Spaß
- Anregung von Herz, Kreislauf und Atmung Freude
- Soziale Nähe und intensives Kümmern der Eltern
- Mobilisierung der großen Gelenke und Wirbelsäule
- Segmente Druckeinwirkung auf Hüfte und Beine
- Druckeinwirkung durch veränderten Widerstand
- Angenehme Temperatur - Wohlfühlen
- Entspannung
- Großflächiges streicheln der Haut durch das Wasser
- Kennen lernen anderer Eltern und Kinder
- Förderung der Wahrnehmung
Schwimmabzeichen
Folgende Abzeichen können Sie im Aqua Fit erwerben:
Seepferdchen
- Sprung vom Beckenrand und 25m Schwimmen
- Heraufholen eines Gegenstand mit den Händen aus Schultertiefen Wasser
Jugendschwimmabzeichen (Bronze)
- Sprung vom Beckenrand und mindestens 200m Schwimmen in höchstens 15 Min
- einmal aus ca. 2m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes
- Sprung aus 1m Höhe oder Startsprung
- Kenntnis von Baderegeln
Jugendschwimmabzeichen (Silber)
- Startsprung und mindestens 400m Schwimmen in höchstens 25 Min., davon 300m in Bauch- und 100m in Rückenlage
- zweimal aus ca. 2m Tieftauchen von der Wasseroberfläche aus mit Heraufholen eines Gegenstandes
- 10m Streckentauchen
- Sprung aus 3m Höhe
- Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung
Jugenschwimmabzeichen (Gold)
- 600m Schwimmen in höchstens 24 Min.
- 50m Brustschwimmen in höchstens 70 sec.
- 25m Kraulschwimmen
- 50m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50m Rückenkraulschwimmen
- 15m Streckentauchen
- Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von drei kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa zwei Metern innerhalb von 3 Min. in höchstens 3 Tauchversuchen
- Sprung aus 3m Höhe
- 50m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
- Nachweis folgender Kenntnisse: Baderegeln und Selbstrettung




